Woraus bestehen eigentlich E-Zigaretten für Einsteiger und erfahrene Dampfer?

Wer sich eine E-Zigarette vorstellt, hat meist ein klares Bild vor Augen – oder nicht? Tatsächlich sind die sogenannten Vapes deutlich komplexer aufgebaut als auf den ersten Blick ersichtlich. Müsste man sie auseinandernehmen und die einzelnen Teile benennen, käme sicherlich so mancher ins Straucheln. Dennoch kann es für Einsteiger – und auch für erfahrene Dampfer – sinnvoll sein, sich einen Überblick über Aufbau und Funktion von E-Zigaretten zu verschaffen.

Woraus bestehen eigentlich E-Zigaretten für Einsteiger und erfahrene Dampfer?

Wer sich eine E-Zigarette einmal genauer anschaut, stellt schnell fest: Sie setzt sich aus mehreren Bestandteilen zusammen.

1 Vape = 7 Bestandteile

Im Gegensatz zu ihren klassischen Pendants, den sogenannten Glimmstängeln, setzen sich E-Zigaretten aus mehreren Teilen zusammen. Um genau zu sein, bestehen sie aus sieben Hauptelementen, die jeweils eine wesentliche Funktion erfüllen.

1. Das Mundstück

Auf den ersten Blick scheinen eine klassische Zigarette und eine Vape kaum etwas gemeinsam zu haben. Wer jedoch genauer hinschaut, bemerkt schnell: Was bei einer sogenannten Fluppe der Filter ist, ist bei der E-Zigarette das Mundstück.

Dieses wird zwischen die Lippen genommen, um den Dampf in den Mund aufzunehmen. Im Gegensatz zu einem Zigarettenfilter besitzt es jedoch keine Filterfunktion.

2. Die Patrone

Die Patrone – auch als Kartusche oder Pod bezeichnet – enthält das eigentliche Liquid. Unterschiede gibt es im Aufbau. So muss die Tank-Coil-Einheit bei E-Zigaretten mit geschlossenem System komplett entsorgt werden, sobald sie leer ist.

Im Gegensatz dazu können auffüllbare Pods, die Hersteller wie Vaporesso im Angebot haben, wiederverwendet werden.

3. Der Zerstäuber

Der Zerstäuber oder Atomizer erhitzt das Liquid in der Patrone und lässt dadurch den charakteristischen Dampf entstehen.

Bei einem klassischen Zerstäuber ist das Heizelement nicht fest mit dem Tank verbunden und bietet dadurch mehr Flexibilität.

4. Der Mikroprozessor

Damit eine Vape überhaupt funktionieren kann, ist sie mit dem sogenannten Mikroprozessor ausgestattet. Dieser überwacht zahlreiche Funktionen, darunter die Spannung, die Leistung sowie den Ladezustand der E-Zigarette.

Zudem erkennt der Chip, wann Luft in das Gehäuse gesogen wird. Dann kann er das Heizelement starten, das letztendlich das Liquid verdampfen lässt.

5. Der Akku

Damit eine E-Zigarette ein Liquid verdampfen kann, benötigt sie Energie. Darum ist sie mit einem Akku ausgestattet. Dieser variiert in Größe und Leistung.

Günstigere Vapes besitzen in der Regel einen Einmal-Akku. Ist dieser leer, lässt er sich nicht austauschen. Die E-Zigarette muss damit vollständig ersetzt werden.

Moderne Pod-Systeme warten dagegen häufig mit einer austauschbaren Energiequelle auf.

6. Das LED-Licht

Bei E-Zigaretten ist die LED-Anzeige mehr als ein Designelement. Sie zeigt an, ob das Dampfen ordnungsgemäß funktioniert. Ebenso gibt sie Aufschluss über den Akkuladestand der Vapes. Neigt dieser sich dem Ende zu, beginnt das LED-Licht zu blinken oder wechselt die Farbe.

7. Das Liquid

Zu den wichtigsten Bestandteilen einer E-Zigarette gehört natürlich das Liquid. Also die Flüssigkeit, die verdampft wird. Sie steht in zahlreichen Aromen zur Auswahl.

Grundsätzlich setzt sich das Liquid aus vier bis fünf Komponenten zusammen. Dazu zählen Propylenglykol, pflanzliches Glycerin, Wasser sowie Duft- und Aromastoffe. Nikotin kann im Liquid enthalten sein, muss es aber nicht.

Von Dorine