Waschbares Arbeitsschuhwerk: Hygiene am Arbeitsplatz, Pflege der Einlegesohlen und aktuelle Standards

In deutschen Betrieben steht die Hygiene am Arbeitsplatz in direktem Zusammenhang mit der Sauberkeit der Produktionsstätten und dem Zustand des Arbeitsschuhwerks. Während einer 8- bis 12-stündigen Schicht entsteht im Schuhinneren ein feuchtes Milieu mit erhöhter Temperatur, das das Wachstum von Bakterien und Pilzerkrankungen begünstigt. Eine Überhitzung der Füße wirkt sich zudem auf die kognitive Ermüdung des Arbeitnehmers und dessen Konzentrationsfähigkeit aus. Moderne Sicherheitsschuhe der Klassen S1P/S2/S3 werden unter Berücksichtigung der Anforderungen der Norm EN ISO 20345 und der HACCP-Hygienevorschriften für die Lebensmittel- und Pharmaindustrie entwickelt.

Technologien zur Belüftung und Feuchtigkeitsableitung in Arbeitsschuhen

Eine wichtige Rolle bei modernen waschbaren Arbeitsschuhen spielt die Atmungsaktivität des airSurf-Gewebes. Labortests zeigen, dass die Luftdurchlässigkeit dieses Futters die Mindestanforderungen der Norm EN ISO 20345 um etwa das 30-Fache übertrifft.

Eine gute Ableitung von Wasserdampf verhindert die Entstehung eines „Treibhauseffekts“ im Schuhinneren. Dies ist nicht nur für den Tragekomfort wichtig, sondern auch für den Erhalt der Materialstruktur. Bei ständiger Feuchtigkeit werden die inneren Schichten des Schuhs schneller beschädigt, und Bakterien vermehren sich stärker.

Für das Obermaterial der Schuhe werden Mikrofaser und PU Tek Abriebfestigkeit verwendet. Das Material PU Tek hält mehr als 1.000.000 Martindale-Scheuerzyklen stand, wodurch die Schuhe für regelmäßige intensive Reinigung und Desinfektion geeignet sind. Moderne Talan-Schuhe in Deutschland werden aktiv in Betrieben eingesetzt, die hohe Anforderungen an Hygiene und Langlebigkeit von persönlicher Schutzausrüstung stellen. Dies sorgt für ein stabiles Mikroklima:

  • Schnellere Feuchtigkeitsableitung.
  • Verringerung der Überhitzung des Fußes.
  • Verringerung des Risikos unangenehmer Gerüche.
  • Schnelleres Trocknen zwischen den Schichten.

Warum Einlegesohlen mittlerweile fester Bestandteil der Arbeitshygiene sind

Die modernen Vildona-Einlegesohlen gelten als Bestandteil eines Systems für die industrielle Hygiene. Die Basis der Einlegesohle besteht aus einem Textilgemisch mit hoher Saugfähigkeit.

Die Einlegesohlen können bei einer Temperatur von bis zu 30 °C gewaschen werden, ohne sich zu verformen oder ihre anatomische Form zu verlieren. Dies ist besonders wichtig für Betriebe mit erhöhten Anforderungen an die Sauberkeit.

Eine zusätzliche Rolle spielt der Desorptionsprozess. Nach Abschluss des Wechsels gibt das Material die gespeicherte Feuchtigkeit nach und nach an die Umgebung ab und stellt seine Eigenschaften bis zum nächsten Arbeitstag vollständig wieder her. Was bietet die herausnehmbare Einlegesohle von Vildona:

  • Sorgt für ein stabiles Raumklima.
  • Reduziert die Feuchtigkeit im Schuh.
  • Erleichtert die Desinfektion.
  • Verlängert die Lebensdauer der Schuhe.

Welche Materialien vertragen eine Feuchtpflege am besten?

Bei Schuhen, die regelmäßig gereinigt werden, sind korrosionsbeständige Materialien von entscheidender Bedeutung. Aus diesem Grund werden anstelle von klassischem Stahl die Materialien fiberCap oder aluComfort verwendet. Verbund- und Aluminiumelemente:

  • Sie rosten nicht.
  • Sie bleiben leicht.
  • Beständig gegen Feuchtigkeit.
  • Sie verziehen sich nach dem Trocknen nicht.

Die BASF-Polyurethan-Sohle ist zudem für den intensiven Kontakt mit Feuchtigkeit und Reinigungsmitteln ausgelegt. Die doppelte PU-Schicht behält ihre Dämpfungseigenschaften und Formstabilität auch nach wiederholter Desinfektion bei.

Ein detaillierter Vergleich der hygienischen Eigenschaften von Arbeitsschuhen

Beschreibung EN ISO 20345 TALAN Technologien
Atmungsaktivität 1.0 Bis zu 30,0 airSurf Fabric
Pflege der Einlegesohle Nicht geregelt Vildona, Waschen bei 30 °C
Abriebfestigkeit des Obermaterials ca. 51200 Zyklen >1 000 000 Stück
Korrosion am Unterteller Es ist zulässig fiberCap/Alu ist ausgeschlossen

Warum Hygiene die Lebensdauer von Sicherheitsschuhen verlängert

Für Unternehmen hat die Arbeitshygiene direkten Einfluss auf die Lebensdauer von Sicherheitsschuhen. Durch die Möglichkeit der regelmäßigen Reinigung, der Erneuerung der Einlegesohlen und der Erhaltung der Belüftungseigenschaften lassen sich die Leistungsmerkmale der PSA länger aufrechterhalten, ohne dass ein vorzeitiger Austausch erforderlich wird.

Das Unternehmen TALAN ist seit 1923 tätig und nutzt seine eigenen Labore, um Lösungen auf der Basis von Komponenten internationaler Hersteller, darunter BASF, zu entwickeln. Die technischen Eigenschaften der Materialien werden durch Prüfberichte des TÜV Rheinland bestätigt und übertreffen in einer Reihe von Parametern die Anforderungen der europäischen Normen EN ISO bei weitem.

Von Dorine