Bei einem typischen E-Girl-Look darf ein markanter Duft selbstverständlich nicht fehlen. Parfüms sind daher unverzichtbar. Allerdings passiert es ständig, dass sie falsch aufgetragen werden und der Duft nicht so zur Geltung kommt, wie er es sollte. Aus diesem Grund haben wir hier einige nützliche Tipps zusammengetragen.
Dosierung beachten
Die falsche Dosierung ist der häufigste Fehler beim Auftragen von Parfüm und er wird sowohl von Frauen als auch Männern begangen. Dabei reichen zwei bis drei Sprühstöße oft schon vollkommen aus, damit der Duft angenehm wahrnehmbar ist. Nutzen wir deutlich mehr, riskieren wir, dass er als aufdringlich wahrgenommen wird. Daher ist selbst dann davon abzuraten, wenn wir mit dem Parfüm einen unangenehmen Geruch wie Schweiß überdecken möchten. Selbst das perfekte Parfüm ist nun mal nicht für eine übermäßige Dosierung gedacht. Weniger ist hier fast immer mehr.
Passende Stellen wählen
Düfte kommen nicht überall gleichermaßen zur Geltung. Streng genommen gibt es sogar Stellen, die komplett ungeeignet für Parfüm sind – etwa die Achseln. Grundsätzlich gilt: je wärmer eine Stelle ist, desto besser. Das liegt daran, dass sich das Parfüm durch Wärme intensiver entfaltet. An empfindlichen Stellen wie den Schleimhäuten hat es ohnehin nichts zu suchen. Am besten sind die Pulspunkte und Seiten am Hals. Was für eine Marke wir nutzen, ist dabei nicht von Relevanz. Selbst hochwertige Produkte wie die von Kayali können nur dann wirklich überzeugen, wenn wir sie korrekt auftragen.
Auf der Haut nutzen
Bei Anzeichen von empfindlicher Haut ergreift manch einer von uns direkt radikale Maßnahmen wie den vollständigen Verzicht auf Parfüms. Dabei ist Parfüm selten ein Problem, sofern es in geringer Dosis aufgetragen wird. Tatsächlich wird eine Nutzung auf der Haut sogar empfohlen, da die Duftentwicklung dort am natürlichsten verläuft. Nutzen wir Parfüms auf Textilien, riskieren wir einerseits, dass der Duft verfälscht, andererseits nimmt die Wahrscheinlichkeit von Hautirritationen aufgrund späterer Rückstände eher zu als ab. Lediglich Menschen mit hochgradig allergischer Haut sollten gegebenenfalls auf alkoholfreie Alternativen umsteigen oder das Parfüm ausschließlich auf die Kleidung sprühen, um direkten Hautkontakt gänzlich zu vermeiden.Wenig kombinieren
Düfte sind nicht dafür gedacht, wild miteinander kombiniert zu werden. Genau das wird jedoch häufig praktiziert, wenn wir etwa ein stark riechendes Duschgel nutzen, anschließend ein intensives Deo verwenden und zum Schluss noch ein Parfüm auftragen. Was nach einer durchdachten Routine klingt, kann den Duft des Parfüms schnell beeinträchtigen. Möglicherweise wird das Parfüm nicht einmal wahrgenommen. Es ist daher besser, wenig zu kombinieren und im Optimalfall duftneutrale Produkte als Basis zu nutzen.
Zeitpunkt berücksichtigen
Der richtige Zeitpunkt wird beim Auftragen von Parfüm gerne unterschätzt. Dabei sollte es idealerweise nach dem Duschen oder vor dem Verlassen des Hauses aufgetragen werden. Nach dem Duschen ist ideal, da die Poren der Haut weit geöffnet sind, was eine gute Duftentwicklung begünstigt. Nutzen wir es zu früh, verfliegt der Duft oft zu schnell. Neben dem Zeitpunkt spielt auch der Anlass eine wichtige Rolle. In Alltagssituationen ist ein dezentes Parfüm die bessere Wahl. Bei besonderen Anlässen wie Partys darf es hingegen etwas intensiver sein. Hier geht es schließlich darum, aus der Masse herauszustechen.
